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Stand: 01.01.2009

 

Die Waffen des Wahnsinns -

Provokative Therapie bei psychisch Kranken !

 

Was ist Provokative Therapie (PT)?

Provokative Therapie ist eine von FRANK FARRELLY entwickelte Therapieform, die der Arbeit von MILTON ERICKSON und den paradox arbeitenden Schulen nahesteht.
Frank Farrelly fand heraus, dass sich
Humor und Provokation sehr gut mit Empathie und Wohlwollen vereinbaren lassen. 

Als prägnante Kurzformel gilt in der PT der Satz:
"If you want to strengthen something, oppose it"

Dadurch wird der Widerspruchsgeist und die Eigenständigkeit der Klienten von Anfang an geweckt und entwickelt. Dabei spielt der Therapeut die Rolle
des Advocatus Diaboli. Er persilliert humorvoll die Fassade eines Menschen, wobei er gleichzeitig den verletzbaren Wesenskern hinter dieser Fassade
liebevoll annimmt. Damit löst er bei den Klienten Verwirrung, Lachen und Erleichterung aus.
Dies führt schnell zu dauerhaften Veränderungen,
denn echter Wandel wird begünstigt von Überraschung, emotionaler Erregung und neuen Blickwinkeln.

Beim humorvoll-provokativen Vorgehen, bekommt die Stärkung der Eigenverantwortung des Klienten besonderes Gewicht. Er wird nicht als hilfloses Opfer gesehen, das vom allwissenden Therapeuten geheilt werden muß, sondern als mündiger, selbstverantwortlicher Partner im Therapieprozess.

Viele Angehörige der helfenden Berufe schränken sich in ihrem Verhalten ein, um bestimmten Regeln ihrer Ausbildung zu entsprechen. Nach einiger Zeit empfinden sie ein wachsendes Unbehagen gegen professionelle Empathie und die anerzogene Zurückhaltung in ihrer spontanen, natürlichen Reaktion auf den Klienten.

"Burn-out" und Überdruss sind die Folgen.

Die Provokative Therapie fördert spielerische Elemente in der Therapie und stärkt den Mut des Therapeuten zu ungewöhnlichen Reaktionen und sei Selbstvertrauen in die eigene Intuition.
Der Therapeut setzt seine natürlichen Reaktionen auf die Klienten, die er bisher distanziert zurückgehalten hat, therapeutisch ein.
Ohne die traditionellen Verständnisfloskeln wird so auf ganz andere Weise und viel überzeugender, Empathie und Wohlwollen vermittelt.
Das erhöht die Freude an der Arbeit und die Effektivität des Therapeuten.

(aus: Deutsches Institut für Provokative Therapie, München)

 

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